Schneidebretter

Welche Schneidebretter sind die besten?

Jeder Hersteller bietet seine Schneidbretter natürlich mit den jeweiligen Vorzügen an. Dabei gibt es Schneidebretter aus Kunststoff, aus Glas und aus Holz. Gerne auch mal Schneidbrett genannt, ist die Auswahl riesig. Es gibt einige Fragen zu klären, wie groß sollte es sein und aus welchem Material sollte es sein?

Welche Größe sollte ein gutes Brett haben?

Es sollte gut auf die Arbeitsfläche passen. Es sollte ausreichend Platz zum Schneiden bieten, damit die Lebensmittel nicht vom Brett rutschen. Die meisten Schneidbretter liegen zwischen 20 x 20 bis 40 x 50 cm. Wer jetzt gerne Salat schneidet, der sollte eher zu einem größeren Brett greifen.

Bretter aus Glas:

Glas gibt nicht beim Schneidevorgang nach, was auf Dauer dem Messer schneller die Schärfe nimmt. Dafür ist es extrem gut zu reinigen und kann sogar problemlos in die Spülmaschine.

Bretter aus Kunststoff:

Geben beim Schneiden nach, was die Schärfe des Messers erhält. Die Bretter können in der Spülmaschine gereinigt werden, dafür dürfen sie nicht zu dünn sein, sonst verziehen sie sich.

Welche Holzarten werden zu Schneidebrettern verarbeitet?

Ahorn, Birke, Buche, Fichte:
– festes Holz
– meist hell
– normalerweise geschmacksneutral
– im Stück oder verleimt
– einfache Pflege
– nach dem Gebrauch können Flecken bleiben

Akazie, Eiche, Kirsche, Nussbaum:
– festes Holz
– meist dunkel
– schneidefeste Oberfläche
– messerschonend
– robust und haltbar
– im Stück oder verleimt
– pflegeleicht

Bambus, Olivenholz, Teakholz:
– robust
– schwer
– langlebig
– tolle Maserungen, einmalig schön
– extrem schneidfest
– fest verleimt
– pflegeleicht

Schneidebretter

Besonders beliebt sind Schneidebretter aus Akazie, Bambus, Buche, Eiche und Nussbaum.

Wie reinigt man ein am besten die Holz Schneidebretter?

Holz ist antibakteriell aufgrund seiner Gerbsäuren. Dieser Effekt tritt laut einer Untersuchung der biologischen Bundesanstalt in Braunschweig am stärksten bei Kiefernholz auf, dicht gefolgt von Eiche und Lärche. Damit Bakterien aus dem Fleisch nicht ans Gemüse kommen, sollten verschiedene Holzbretter genutzt werden, beispielsweise eins für Brot, eins für Gemüse, eins für Fisch und bei Fleisch kann man nach Geflügel und dem Rest trennen. Holz darf nicht in die Spülmaschine, da die Spülmittel zu aggressiv und zu lange dem Wasser ausgesetzt. Direkt nach der Nutzung kann man das Holzbrett mit heißem Wasser abspülen. Dann kann man es regelmäßig mit antibakteriellen Hausmitteln, wie Essig, Kochsalz oder Soda reinigen. Dazu das Hausmittel gründlich einbürsten und etwa eine Viertelstunde Zeit geben. Danach das Brett gründlich abspülen und gut im Stehen trocknen. Ist das Brett gründlich durchgetrocknet kann es mit Speiseöl behandelt werden, damit mögliche Keime nicht zu tief ins Holz eindringen können.

Fazit:
Im Prinzip ist es Geschmackssache, welches Material man wählt, wobei das natürliche Holz viele Pluspunkte bietet. Welches Holz es ist, ist eine Frage der Optik und des Geldbeutels, in den Eigenschaften sind die unterschiedlichen Holzsorten bei den Brettern relativ gleich. Die Größe richtet sich nach dem, was auf dem Brett geschnitten werden soll. Eine Familienportion zuzubereiten benötigt mehr Platz als ein Singlemenü zu kochen. Ein Salatkopf braucht mehr Platz als eine Gurke. Das Brett sollte relativ groß sein, damit es sicher liegt. Es sollte für jede Lebensmittelgruppe ein eigenes Holzbrett vorhanden sein.